Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

IMPULS-NRW
 

Der PKD Kreis Coesfeld nimmt an der Studie „Implementierung von Telemedizin in die Palliativversorgung des ambulanten Sektors von Nordrhein-Westfalen“ (IMPULS-NRW) teil. 

Mit IMPULS-NRW wird ein palliativmedizinisches Netzwerk aufgebaut, das zwei Universitätskliniken, drei lokalen SAPV-Teams sowie des Softwareunternehmens smart-Q umfasst. Ziel ist es, durch die Entwicklung, Implementierung und Verstetigung digitaler Innovationen die Patientenversorgung in NRW zu verbessern. 

Im Projekt stehen der Auf- und Ausbau von Telemedizin und Telemonitoring sowie die Etablierung palliativmedizinischer Kompetenzzentren im Fokus. Kernbestandteil von IMPULS-NRW ist das Informationssystem Palliative Care (ISPC). Dieses wird um zahlreiche eHealth-Funktionen erweitert, darunter die tägliche, selbstständige Erfassung sogenannter electronic Patient-reported Outcomes (ePROMs) sowie die Durchführung von Televisiten. Die Entwicklung und Implementierung erfolgen unter wissenschaftlicher Begleitung und Evaluation.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einer praxisnahen Umsetzung der digitalen Neuerungen. Deshalb wird das Projekt partizipativ und iterativ gestaltet. Über die Projektlaufzeit hinaus ist eine langfristige Verstetigung und Dissemination der Ergebnisse vorgesehen. Dadurch sollen künftig die Ressourcen aller relevanten Akteur:innen durch eine niedrigschwellige, kurzfristige virtuelle Vernetzung effizient geschont und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöht werden.

Die Teilnahme wir durch Drittmittel des Innovationswettbewerbs „Gesünder.IN.NRW“ des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 finanziert.

Ziel der Studie: 

Ziel des Projekts „IMPULS-NRW“ ist es zu prüfen, ob eine speziell entwickelte Telemedizin-App den Alltag von Patient:innen, An- und Zugehörigen sowie Palliativteams in der ambulanten Versorgung erleichtern kann. Telemedizin bedeutet medizinische Versorgung aus der Ferne, beispielsweise per Telefon oder Videoanrufe. Die App soll dazu beitragen, aktuelle Symptome und das Befinden regelmäßig zu erfassen und dem Behandlungsteam zeitnah sowie unkompliziert zur Verfügung zu stellen.

Untersucht wird zudem, wie gut sich ein digitales Angebot in die palliativmedizinische Versorgung integrieren lässt, wie es von Patient:innen, An- und Zugehörigen sowie Fachkräften akzeptiert wird und ob dadurch eine bessere oder schnellere Unterstützung im Verlauf einer palliativen Erkrankung erreicht werden kann. 

Ein wirtschaftlicher Nutzen steht während der Studie nicht im Vordergrund. Langfristig ist vorgesehen, die App bei positiver Gesamtbewertung in die Regelversorgung – also die routinemäßige ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung – zu überführen.