Vernetzte
Sorgekultur

Unter „Vernetzter Sorgekultur" verstehen wir die ganzheitliche Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen und ihrer Zugehörigen – medizinisch, pflegerisch, seelsorgerlich und im Alltag. Alle Hilfen greifen koordiniert ineinander und ermöglichen ein würdevolles Leben zu Hause bis zum Tod.

Zwei Hände greifen ineinander als Zeichen vernetzter, verlässlicher Sorgekultur
Drei medizinische Fachkräfte besprechen im Team die Behandlung eines Patienten

Medizinisch

Palliativmedizinische Versorgung zielt auf Schmerz- und Symptomlinderung für bestmögliche Lebensqualität in der letzten Lebensphase. Der PKD unterstützt Hausärzte beratend und mitbehandelnd – und ist rund um die Uhr erreichbar.

Pflegekraft hilft einer älteren Patientin einfühlsam beim Anziehen zu Hause

Pflegerisch

Wer zu Hause sterben möchte, braucht gute pflegerische Unterstützung – für den Patienten und für pflegende Angehörige, die oft an ihre Grenzen stoßen. Im Kreis Coesfeld stehen mehr als 40 ambulante Pflegedienste mit palliativ geschulten Fachkräften zur Seite.

Lächelnde Pflegekraft kümmert sich einfühlsam um eine Patientin am Bett

Hospizlich

Sterben und Trauern gehören zusammen – und beides verdient einfühlsame Begleitung. Im Kreis Coesfeld sind neun ambulante Hospizgruppen und das stationäre Hospiz Anna Katharina für sterbende Menschen und ihre Angehörigen da.

Kornblumenfeld im Sonnenaufgang als Sinnbild für spirituellen Beistand und Hoffnung

Seelsorglich/ 
Spirituell

Angesichts des Todes stellen sich tiefe Fragen – nach dem Sinn des Lebens, nach Versäumntem, nach dem, was bleibt. Seelsorge und Spiritual Care begleiten schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in dieser existentiellen Zeit, unabhängig von Konfession oder Weltanschauung.

Pflegekraft unterstützt im Haushalt, während eine ältere Frau im Rollstuhl entspannt liest

Alltagspraktisch

Damit schwerkranke Menschen zu Hause bleiben können, braucht es oft auch ganz praktische Hilfe im Alltag – vom Einkaufen über Mahlzeitendienste bis zum Hausnotruf. Je nach Lebenssituation und Bedarf stehen im Kreis Coesfeld verschiedene Angebote zur Verfügung.

Multidisziplinäres Team im Gespräch am Tisch, umgeben von Dokumenten und Sonnenblumen in heller Umgebung

Wie funktioniert vernetzte Sorgekultur?

Wenn eine Erkrankung nicht mehr heilbar ist, setzt die palliative Versorgung an. Patient und Hausarzt beschließen gemeinsam den Einstieg – von da an koordiniert der PKD alle weiteren Schritte, individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse des Patienten und seiner Angehörigen.

Brigitte Hamm, Referentin

Palliativnetz Kreis Coesfeld e.V.

Alter Gartenweg 14
48249 Dülmen

Telefonische Erreichbarkeit:

Di + Do: 8:30 - 17:30

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